Corona 212

Weihnachten naht. Vor allem, wenn man Päckchen nach Amerika schicken möchte, wird es knapp. Bis vor kurzen war es coronabedingt überhaupt icht möglich. Jetzt geht es aber. Der Seeweg ist offen, es dauert aber eventuell zwei Monate. Leider gibt es keine Warensendungen mehr. Ich habe die Sachen also in zwei große Briefumschläge aufgeteilt. Die DHL-Station durfte mir Marken verkaufen, aber die beiden Umschläge nicht annehmen. Sie könnten keine Garantie für den Transport und das Ankommen übernehmen. Was denn sonst?
Ich beklebte die Umschläge und warf sie in einen gelben Briefkasten außerhalb. Und wünschte meinen Geschenken viel Glück und gute Reise.

6 Gedanken zu “Corona 212

  1. die haben ja wohl ihre profession vergessen? wenn sie es nicht wissen, wäre es ja ihre aufgabe, sich darum zu kümmern. wer, wenn nicht sie?

  2. Ich habe einmal Lebkuchen nach Neuseeland auf dem Seeweg verschickt, es war horrend teuer und kam etwa an Ostern an. Ich verstand erstmals, warum mir die Dame immer nur dünne Taschentüchlein schenkte, die sie via Luftpost sandte.
    Und ja, die französische Post macht einem auch keine Lust, Briefsendungen ins Ausland zu schicken. Ins Inland auch nicht übrigens. Und bei jedem „gefüllten“ Umschlag versuchen sie mir eine Versicherung dazuzuverkaufen, damit der Umschlag auch ankommt. *augenroll*

    • Lebkuchen 😎. Die Pakete sind richtig teuer. Was sonst manchmal ging, war Amazon. Man kann als Lieferadresse die USA abgeben. Und dann kommt ein zerfleddertes Etwas dort an, über England geliefert. Jetzt aber hatte ich die Bücher schon gekauft, weil der Freund im Sommer kommen wollte. Das ging ja nun nicht. Er braucht jetzt dringend Vergnügen. Um ihn rum sind nämlich lauter Republikaner ohne Maske.

      Dieser Dazuverkauf ist eine Seuche. Ich dachte, die französische Post ist noch nicht privatisiert.

      • nee, ist sie auch (noch) nicht, wird nur immer mal wieder gerüchteweise verbreitet, aber es kann eigentlich nur besser werden: unregelmäßige Auslieferung, laaange Lieferzeiten, teuer (und undurchsichtige Tarife), nur noch genormte Päckchen fürs Ausland möglich (vor Ort zu kaufen), Streiks bis zum Abwinken; seitdem die Stadtteil-Postfiliale an eine „Bar“ (Bistro mit Tabakverkauf und Kaffee- und Alkoholausschank) abgegeben wurde, sind immerhin die Öffnungszeiten doppelt so lang und die Dame ist mindestens vier Mal so freundlich wie der muffige Postbeamte. Ich stehe einer Privatisierung daher nicht unbedingt kritisch gegenüber. Seufz.

      • War hier ähnlich. Die Postbeamten waren meist muffig. Allerdings wussten sie auch, wie was zu verschicken war. Die Danen jetzt sind viel freundlicher, empfehlen einem aber meist Einschreiben mit Rückschein. „ Sie wollen doch, dass es ankommt.“ Ja, was denn sonst?
        In der Filiale gibt es jetzt was zu trinken, Zeitschriften und Romane. Daran muss ich mich noch gewöhnen. Aber die Öffnungszeiten sind schon der Renner!
        Gestern wollte ich tatsächlich ein Einschreiben mit Rückschein. Sie schaute sehr erstaunt drein.

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