Corona 209

Der letzte Schultag hier im Bundesland!
Fast 4000 Schüler und über 400 Lehrer sind in Quarantäne, 3 Schulen wurden geschlossen. 102 Schüler sind infiziert und 10 Lehrer.Die Zeit berichtet darüber.
Jetzt sind Herbstferien. Ich bin gespannt, wie die Welt in zwei Wochen aussieht.
Heute sprach die Kanzlerin mit den Oberbürgermeister der großen Städte um das weitere Vorgehen abzusprechen.
Die Partyzonen jetzt aufzulösen ist ein bißchen spät. Das Wetter wird es regeln. Masken auf der Strasse, keinen Alkohol mehr draußen, Begrenzung der Öffnungszeiten. Doch muss das erst einer kontrollieren. Personal und Wille. Wenn es beides gibt, dann wird es funktionieren.
Da ich jetzt die Zackenschere wieder gefunden habe, habe ich mich tatsächlich an ein Nähprojekt gewagt. Und festgestellt, dass all die Scheren nichts taugen, die hier im Hause herum vagabundieren. Eine Stoffschere musste her, mit der man nur Stoff schneiden darf. So fuhr ich in die nächste Stadt, und nutzte gleich den dortigen Supermarkt für besondere Sachen. So steht jetzt hier spanisches Feigenbrot mit Mandeln. Und ich habe eine Camembertsammlung im Kühlschrank. Zwei Gläser Orangenblütenhonig und Mohnjogurt sind weitere Vergnüglichkeiten.
Die Leute in dem Laden nahmen es dort ganz genau mit dem Abstand und den Masken. Sehr angenehm.

Das habe ich heute mitten im Regen im Auto gehört.
Und war sehr berührt.

7 Gedanken zu “Corona 209

    • Eigentlich da wo sie sein sollte. Es gibt im Bügelkeller ein rotes Unterschränkchen, auf dem Stoffe liegen und darauf hatte ich zur Beschwerung die Zackenschere gelegt. Und auch gesucht. Daneben befindet sich eine Ikea-Garderobe, deren einzige Aufgabe es ist, die gebügelten Stücke so lange aufzubewahren, bis es sich lohnt, sie in einem Rutsch nach oben zu tragen. Da gibt es auch ein Plastikteil am Garderobenfuß, das ursprünglich zum Schuhe abstellen gedacht war. Darauf liegt nun ein Kissen, das irgendwann einen neuen Überzug bekommen sollte. Und darunter fand sich die Zackenschere. Ein prima Versteck.

  1. Ich sehne auch die Schulferien herbei, noch eine Woche bis ddahin und die ersten Fälle an der Schule gibt es schon. Ich hoffe sehr, dass mit den steigenden Infektionszahlen auch die Vernunft und Einsicht wieder zunehmen, wir sind eben noch lange nicht über den Berg. Die Ignoranten regen mich maßlos auf.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den Ferien ein bisschen Ruhe finden. Und danke für die Musik, wirklich ein schönes und berührendes Stück.

    • Danke sehr. Das freut mich, dass Sie meine Musik mögen. Ich finde ja immer, dass mein Musikgeschmack ein großes Durcheinander ist. Wenn mich jemand fragt, welche Musik ich mag, gucke ich immer ganz verzweifelt.
      Die Einsicht der Ignoranten? Da können wir vermutlich lange warten. Sie sollen es ja nicht einsehen, sie sollen Maske tragen, fertig.
      Ich mag nicht mehr diskutieren mit denen, die Wissenschaft nicht verstanden haben.

      • Da haben wir etwas gemeinsam, ich habe auch keinen spezifischen Musikgeschmack. Pop, Rock, Jazz oder auch mal Klassik, es ist von allem was dabei. Es sind dann eher einzelne Künstler, die ich besonders mag, und kein bestimmtes Genre.

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