Corona 665

Das wäre ja eine gute Nachricht, eine Impfung kann PIMS verhidnern.

Der Bericht eines ungeimpften Menschen, der Corona bekommen hat. Und viel viel Glück hatte.

Am Nachbartisch sitzt eine Großfamilie, fein und weihnachtlich angezogene vier Generationen. Die ältesten Mitglieder unterhalten sich über Musik. Also über Bob Dylan und Tom Waits. Zuerst bin ich erstaunt, aber dann rechne ich nach. Die Herrschaften sind im selben Alter, so um die 80, also auch im Alter von Bob Dylan und Tom Waits.
Der Rest der Verwandtschaft schaut etwas irritiert. Der älteste der Herren lacht und sagt: Für Euch ist das so, als ob wir von Stalingrad reden würden. Und lacht.
Nein, ist es ist. Ich mag Waltzing Mathilda. Und ich finde auch, keiner singt es besser.

Corona 664

Ein frohes Fest ist es nicht. Wehmütig passt besser. Im Dorf ist jemand an Corona gestorben, ebenso die Mutter einer Bekannten. Traurig ist das.
Andere sind krank, in Quarantäne. Ich mag das alles nicht mehr, doch gibt es keine Tür aus dem Alptraum heraus. Einfach weiterleben.
Wenn ich dann höre, jemand hätte nur einen milden Verlauf, könnten ich trommeln. Das ist ein milder Verlauf:

Ich mag nicht mehr reden. „Die Königin der sozialen Grunzlaute“ sei ich, sagt Herr croco.
Doch darf man nie die Hoffnung aufgeben, dann verliert man. Und ich will nicht verlieren. Merkwürdig, gewinnen will ich auch nicht. Nur eben länger da sein als das Virus, das ist mein Ziel.

Heute war es so nieselig, dass man die Lücke zum Spaziergang abpassen musste. Dafür haben wir vier Nutria und einen Eisvogel gesehen. Diese Nutria sind richtige Brocken. Bis zu 10 Kilo wiegen sie und können sogar aufgegessen werden.( Salami!)
Beide Tiere habe ich übrigens noch nie in Freiheit gesehen: tattaaaa.

Also, ein fetziges Weihnachtslied. Auf dass es etwas munterer wird hier.