Corona 659

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“
Das denke ich zur Zeit angesichts all des Geschreis in der Öffentlichkeit. Wie viele Menschen halten sich streng an die Regeln, tragen Maske, reduzieren Kontakte, lassen sich impfen und gehen nicht rumspazieren. Es ist nicht schön, es ist mühsam, und doch geht es, mit viel Kraft. Und sie sehen dann, dass die Krakeeler Oberwasser haben.
Ohne Rücksicht auf andere nehmen diese Kraft Lautstärke die Oberhoheit ein. Und die Medien gehen ihnen auf den Leim.
Und die Alltagsmenschen, die kleinen Leute, die sich mühen, denken von sich, dass sie schön blöd sind, wenn sie sich anstrengen.
Nein, das sind sie nicht. Sie tragen das Gebäude, sie sind die Wände und sorgen dafür, dass das Dach nicht einfällt.

Ein kleiner Film gegen die Angst.

Sonst finde ich ja Kochsendungen affig. Hier bereitet eine Neuseeländerin in Irland einen Truthahn mit Apfelsirup zu. Dabei trägt sie eine Krone. Zackig, klar, pragmatisch.

Seit ich den Lastwagenführerschein habe, höre ich vermehrt Country. Und Kris Kirstofferson. Meist überkommt einen die Trauer und ergreift einen die Melancholie. Das ist nicht gut, gar nicht gut.
Das hier geht aber.