Freud und Leid Geschwisterpaar

Der Tag heute war so anstrengend. Die Schüler haben den Frühling oder Hormone oder was anderes. Dann fällt einer noch voll aufs Gesicht und blutet schrecklich aus der Nase. Aber außer ein paar Schrammen und einer Pfütze bleibt nichts.

Über das Erdbeben kann ich nichts schreiben. Worte sind so banal, so viele toten Menschen, trauernde und heimatlose Familien, so viele kaputte und ehemals lebenswerte Orte so wie hier.

Eine Freundin aus Unizeiten ist wieder aufgetaucht. Das ist schön und wir werden uns bald treffen. Auf den Fotos sieht sie immer noch aus wie mit 22. Ich halt nicht, ist aber auch egal.

Zum Karnevalszug werden wir gehen, zu Veranstaltungen eben nicht. Es war immer ganz lustig, im Freundeskreis einen Abend zu verbringen, zu lachen und unbeschwert zu sein. Die Stunksitzung ist auch immer schön, die Abende auf den Kleinkunstbühnen hier in der Gegend finde ich aber noch witziger.

Angefangen hat es als Parodie auf den Sitzungskarneval in Köln.

Jetzt noch einiges aus der Vergnügungsecke Tiktok.

Freude am Alphabet

Adriano Celentano singt dieses Lied
chi non lavora non fa lamore

Ozzy in jung

Freddys Lied, sie fühlen es

Kulturelle Aneignung, Part II *

Liebe ohne Leiden…

Scottish love

Dazu hängen geht immer

Zu tief ist nie

Hilary erzählt von Donald

Bill macht was anderesm

Manatees!

Kind gibt Anweisungen

Sie machen einem doch alles nach

*
Die Schützenliesel gab es wirklich.
Danke an Geschichten und Meer

Charles!

Und heute hat Charles Darwin Geburtstag. Keine Angst, es wird hier weder großartiges Biologenpost noch ein Geburtstagsblog geben. Das alte Durcheinander wird weiterhin geboten.
Was kann aber ich dafür, dass zwei von mir sehr verehrte Menschen hintereinander Geburtstag haben?

Schon als Kind war er interessiert an Tieren und Pflanzen. Leidenschaftlich. Und die Liebe zur Naturwissenschaft zieht sich durch sein Leben. So genau beobachtet keiner vor ihm, obwohl man es hätte sehen können, dass die Lebewesen sich mehr oder weniger ähneln.
Und dass es Fossilien gibt, die kaum den heutigen Lebewesen gleichen und viel einfacher gebaut sind.
Er war vorsichtig mit seinen Aussagen, kannte die Macht der Kirche.
Und doch war die Welt nach ihm eine andere als vor ihm.
Alles Leben hängt zusammen, entsteht auseinander.
Die DNA kannte er noch nicht, auch nicht die Vererbungsgesetze. Es fehlten ihm die wunderbaren Mikroskope von heute. Und all die modernen Forschungsmethoden. Die es vielleicht nur gibt, weil es ihn gab und sein Wissen und seinen Mut. Er hat die Tür geöffnet für die Wissenschaft des Lebens.

Eine Freundin hat mir im Januar ein Foto des Riesenfaultiers geschickt, also eines Denkmals für Darwin, der das Fossil in Patagonien fand. Und sie war im Nachbau der Beagle. Sie hätte unter Deck nicht stehen können, sagt sie.
In Feuerland gibt es den Beagle-Kanal, den nahmen sie mit der Beagle damals. Eine wahnsinnige Strömung gibt es dort, erzählt die Freundin. Heute gibt es Touristentouren, mit Pinguinbesichtigung.

Eigentlich wollte ich hier die Doku des BR einfügen, aber die gibt es nicht mehr in der Mediathek.

Jetzt wieder der Vergnügungsdampfer Tiktok.

Mit ein bisschen Anleitung können auch die Kleinen hilfreich sein.
Eine braucht man, die einem Mut macht. Eine.
Och, ich nehm den Bus.
Rose Betts ich hatte sie schon mal vorgestellt
So ernten wir
Mein irisches Herz

Berts Geburtstag

Lieber Berthold Brecht,

zum Geburtstag gratuliere ich.
125 Jahre, nicht schlecht. Ich darf Dich doch Duzen?
Du warst der einzige moderne Dramatiker, den wir lasen in der Schule. Ja, Baden Württemberg. Wenn Du kein Schwabe gewesen wärest, sondern Berliner oder sowas, wärest Du sicher nicht im Lehrplan gelandet.
So aber haben wir den Kommunismus kennen gelernt, unabsichtlich natürlich. Und eine Vorstellung vom Leben armer Leute.
Und ein bisschen die Liebe. Und viel über die Kraft der Worte.
Und der Liebe.
Hat man Dich vergessen? Schulstoff bist Du nicht mehr.
Aber Deine Seeräuberjenny ist mir sehr nah.
„Und wen solln wir töten? Alle!“ ….und der Mond über Soho.
Und Marie A.
Im Berliner Ensemble denke ich immer, Du sitzt irgendwo hinterm Vorhang mit den Stoppelhaaren und dem Maokittel.
Ach.

Liebe Grüße croco

Erinnerung an die Marie A.

An jenem Tag im blauen Mond September
Still unter einem jungen Pflaumenbaum
Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe
In meinem Arm wie einen holden Traum.
Und über uns im schönen Sommerhimmel
War eine Wolke, die ich lange sah
Sie war sehr weiß und ungeheuer oben
Und als ich aufsah, war sie nimmer da.

Seit jenem Tag sind viele, viele Monde
Geschwommen still hinunter und vorbei
Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen
Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?
So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern.
Und doch, gewiß, ich weiß schon, was du meinst
Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer
Ich weiß nur mehr: Ich küsste es dereinst.

Und auch den Kuss, ich hätt‘ ihn längst vergessen
Wenn nicht die Wolke da gewesen wär
Die weiß ich noch und werd ich immer wissen
Sie war sehr weiß und kam von oben her.
Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer
Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind
Doch jene Wolke blühte nur Minuten
Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.

Jetzt aber Tiktok

Etwas besseres als den Tod finden wir allemal…

Technik ist alles

Flicktrick

Sie wachsen im Schnee.

TanzTanz

Was hast Du gerade gemacht? Flagge verwechselt.

Urwaldmusik

Süße Idee