Corona hundertundelf

Für eine Weile höre ich mit dem täglichen Bloggen auf. Die Ferien fangen an, nach 111 Tagen voller seltsamer Ereignisse. Heute waren noch Abschiede zu betrauern, voller weher Herzen standen wir da. Und ich habe Wochen vor mir, die mich fordern, überfordern. Ich mute mir zu viel zu. Ich merke das, doch ich kann nicht anders.
Es fügt sich alles, sagt eine Freundin.
Hoffnung wächst auch auf Schotter.

Auf diesem Konzert war ich. Wir Zuhörer verschmolzen zu einem Wesen. Es war wunderbar.

Im August fängt alles neu an.

24 Gedanken zu “Corona hundertundelf

  1. Ihnen alles Gute, viel Kraft und Esprit sowie immer ein Lied dabei! Ich habe die letzten 111 Tage gerne mitgelesen, eines meiner Corona-Tagebücher-Highlights, vielen Dank dafür. Und überhaupt die Musik…große Liebe auch dafür.

    Ich mag heute ein Lied zurückgeben, Vicky Leandros: https://m.youtube.com/watch?v=7_FsW8RPCTc

    Was kann denn schon gescheh’n?
    Herzlichst, dorothea_regina

    • Ich danke sehr für’s Lesen und die guten Wünsche.
      Danke auch sehr für das Lied, es ist sehr ja schön. Ja, ich liebe das Leben.
      Und was kann mir schon geschehen?

  2. Sonst sagt man‘s so leicht am letzten Schultag: „Schöne Ferien!“ Dieses Jahr hört sich dieser unbeschwerte Gruß seltsam an (mal sehen, wie es in vier Wochen bei uns sein wird) – aber ich wünsche Ihnen, dass sich alles fügt, irgendwie, die Anspannung nachlässt, die Erholung kommt und mit ihr viele Momente voller Düfte, Farben und Melodien.

  3. Liebe Frau Croco, 111 Tage habe ich Sie oder Sie mich begleitet: besinnlich, mit Augenzwinkern, musikalisch und tapfer. Sie sind ein feiner Mensch! Ich wünsche Ihnen alles Gute und auch den Menschen, für die Sie sich diesen Sommer so verantwortlich fühlen. Nochmals herzlichen Dank!

    • Sie haben alle 111 Beträge gelesen? Das ist sehr nett. Ach, Sie machen mich verlegen. Und es freut mich, dass es Ihnen Freude gemacht hat, was so aus meinem verwirrten Gehirn gekommen ist.

  4. Gute, verdiente Erholung und auf ein Wiederlesen!

    Auf dem Konzert wäre ich gern gewesen. Zum Glück gibt’s TV,
    denn es ist immer und überall ein Genuss, Grönemeyer zu hören, singend oder sprechend. Der Mann hat in jeder Form was zu sagen.

    • Danke.
      Es war unglaublich!
      Ich meide ja Menschenansammlungen, wo es nur geht.
      Aber das war so toll, ich werde es nie vergessen

  5. Das kann ich gut verstehen! Erhol dich, sammeln neue Kraft und schreibe nur, wenn dir danach ist. Lesen würde ich dich schon ganz gerne wieder.
    Liebe Grüße,
    Elvira

  6. Ihr Corona- Tagebuch habe ich sehr gern gelesen, in vielen ihrer Gedanken habe ich mich wiedergefunden. Ich freue mich auf ein Wiederlesen und wünsche Ihnen für die Zeit dazwischen alles Gute – und einen schönen Sommer, trotz aller Umstände.

  7. Vielen Dank für all die Einblicke und Gedanken. Jetzt kann ich dir nur Kraft zum Durchhalten wünschen, und viele Lichtblicke, viel Beistand und hoffentlich entspannten Ausblick.

  8. Liebe Croco,
    Danke für die 111 Tage! Was für ein Marathon! Ich selbst habe nicht mal die Hälfte geschafft, weil mir die freiwillige Verpflichtung plötzlich zu schwer wurde. Ich werfe mal das Wort „Selbstfürsorge“ in den virtuellen Raum. Niemandem ist geholfen, wenn die Helfenden zusammenbrechen. Prends soin de toi!
    Danke für ausgerechnet diesen Grönemeyer-Song, er bringt mich auch nach Jahren noch zum Aufschiuchzen bei „du fehlst“.
    à bientôt!

    • Nicht weinen!
      Ich mach das Lied wieder weg, wenn es Dir weh tut. Ich weiß, wie schwer die Zeit war für Dich, und jetzt das Meer wieder blau sein kann. Es heilt, irgendwie.

      Es ist nicht einfach mit der Selbstfürsorge, wenn man mitten drin ist. Ich bin so unter Anspannung. Der Haufen Papierkram, die Anträge, die Arztbesuche, alles muss abgearbeitet werden. Ich funktioniere.
      Ein Leben ist das nicht, schon ne Weile nicht. Aber ich versuche es.

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