Corona 159

Die Kinder hüpfen aus dem Schulgebäude, gehen Richtung Stadt, reißen sich die Masken ab und laufen innig nebeneinander her.
Ob die Schulen noch lange offen sind?
Die Kollegen zweifeln auch am Optimismus der vorgesetzten Behörden.
Die Zahlen heute sind so hoch wie im April zum letzten Mal, über 1700 Neuinfizierte.

Das Operndorf gibt es noch, Aino Laberenz, Christoph Schlingensiefs Witwe, kümmert sich drum.

Wer hat ein weißes Kangurubaby gefunden? Es fehlt.

In Lehrerzimmer gibt es vier Kollegen mt Zöpfchen und fünf mit ohne Haare. Was daran daran Statement und was Bequemlichkeit ist, kann ich nicht beurteilen. Ein Hipsterzöpfchen gibt es, ein Woodstockzöpfchen, und ein ganz dünnes. Die Zeit der Mähnen ist vorbei, sogar bei mir.
Ein bißchen Erinnerung an wilde Hairzeiten.

2 Gedanken zu “Corona 159

  1. Ach ja, Hair *seufzt. Nichts hat sich im Laufe der Jahrzehnte bei mir so oft geändert wie Figur und Frisur. Superlang und superschlank, Afrolook und Fülle, Dauerwellen und raspelkurz. Seit Jahren nur noch kurz, so kurz, dass nichts geföhnt oder frisiert werden muss. Waschen, mit den Fingern „kämmen“, fertig.
    Eine meiner Enkeltöchter war zum Coronatest, da mit ihr weitere sieben Mitschüler erkältet sind. Negatives Ergebnis, GsD. In den Jahren vor Corona wären fünf Schüler sicherlich trotz Schnupfnase weiter in die Schule geschickt worden. Zwei Enkel der anderen Sohnfamilie sind ebenfalls erkältet. Da, wo fremde Kinder sich treffen, besonders in den ersten Klassen, treffen auch verschiedene Rhinoviren auf verschiedene Immunsysteme. Schnupfen sind vorprogrammiert! Nur schauen wir jetzt genauer hin, hören besser hin, wägen genauer ab. Es wird ein schwieriges Schulhalbjahr werden. Hauptsache, die Schulen bleiben geöffnet. Es ist sicher nicht einfach, ein seit Jahrzehnten bewährtes System, neu zu organisieren. Dazu gehört neben Geld auch der gute Wille, eingefahrene Strukturen zu verlassen. Wie gesagt, nicht einfach.
    Liebe Grüße,
    Elvira

    • Hoffen wir mal, dass es bei Erkltungen bleibt.
      Bei meinen Haaren kann man wenig Einfluss nehmen, es gibt sie nur in kurz oder lang. Sie machen was sie wollen. Und sehen immer irgendwie nach Hair aus. Meine Figur hat sich auch kaum verändert. Superschlank war ich nie. Wenn ich mit Schulkameradinnen vergleiche, die alles hatten von superdünn bis füllig, bin ich sehr langweilig, immer mittig. Sie sagen auch: Du siehst aus wie immer.

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