Corona 668

Das Rätsel der Dummheit beschäftigt mich ja weiterhin.Der Standart hat dazu eine Psychiaterin befragt. Intelligenz und Dummheit stehen sich nicht gegenüber sondern können durchaus gemischt auftreten.

Kirchen haben nicht mehr den enormen Zulauf von früher, dieses jahrhundertelang tradierte autoritäre Denkmodell löst sich zunehmend auf. Die Leute orientieren sich jetzt an allen möglichen anderen Denkvorgaben. Deshalb haben Esoterik und Schwurbelei Hochkonjunktur. Es braucht offenbar jemanden, der einem vermittelt, zu den Auserwählten, die den Durchblick haben, zu gehören. Das ist im Wesentlichen in der Religion, die sich als die einzig wahre bezeichnet, auch so. Da fühlt man sich auch erhaben, so sehr, dass man andere missioniert. Das hat immer auch was mit Selbstwert zu tun. Sie wollen ja nicht Fakten abgleichen, sondern recht haben. Derselbe Mechanismus funktioniert bei Verschwörungsmythen. Da braucht man nicht diskutieren, das ist sinnlos.

Ich glaube, den Großteil von ihnen holt man nicht ab. Das muss man wohl akzeptieren. Wir haben auch einen bestimmten Anteil an Leuten, der eine Diktatur will. Die sind auch nicht abholbar. Da muss man mit klugen staatlichen Direktiven festlegen, was der erlaubte Rahmen ihres Verhaltens ist. Wenn man sich nicht an diese hält, muss man die Sanktionen in Kauf nehmen, die ein demokratisches System für Menschen vorsieht, die sich nicht an die Regeln der Gemeinschaft halten. Mit ihrer Position haben sie eben Pech. Man kann ja auch nicht einfach jemanden umbringen und verlangen, dass das respektiert werden muss. Es gibt eben Grenzen.

Und genau auf diesen Grenzen muss man bestehen. Und die Polizei muss dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Was stand hier in der Zeitung? Das alles würde die Polizei zu sehr belasten und sie hätte keine Zeit mehr für die Verkehrsüberwachung.
Ja, hallo? Wofür haben wir Euch denn?

Das mit der Dummheit hält sich nicht an Grenzen: Menschen infizieren sich um an das Genesenenzertifikat zu gelangen. In der Schweiz ist das strafbar.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmals auf den Dunning-Kruger-Effekt hinweisen. Er beschreibt das Phänomen, dass Menschen mit Halbwissen oft großes Selbstbewusstsein zeigen.

In den Ländern, in denen lautstark rumkrakeelt wird und illegal demonstriert, hat die Pandemie keine autoritären Stukturen eingeführt, in vielen anderen Ländern schon.

Heute jährt sich das Massaker von Wounded Knee.

Sowas finde ich ja sehr lustig:ein Telefonhörer am Handy, wegen Ralf Stegner

Ein ziemlich durchgeknalltes Video.

Corona 667

Los, kommen Sie! Eine Runde Schnapszahl schaffen wir noch. Noch 111 Tage, dann ist Frühling und der Mist rum.

Was mich ganz besonders freut, ist die Nachricht, dass sich die Zivilgesellschaft im Osten wehrt. Es gibt Petitionen, und nicht wenige, in denen die Menschen klar zum Ausdruck geben, dass sie nicht in einer Cornonadiktatur leben und dass die Spaziergänger eine Minderheit sind. Sie fordern auch Konsequenzen gegen die Gewaltbereiten und die Coronaignoranten.
Die Berichterstattung über die Spaziergänge ist etwas seltsam und gefällt mir nicht. Sensationsgier ist dabei, oft ohne an die Ursachen zu gehen. Eine Versammlung ist verboten, fertig. So wird sie immer legaler, man berichtet ja ausführlich und neutral. Die, die nicht auf die Straße gehen, scheinen nicht wichtig. Man kann sich nämlich an Regeln halten, weil sie sinnvoll sind. So denkt die Mehrheit.
Sich ohne Maske im Dunkel zusammenzurotten ist Provokation, nichts anderes. Man kann auch mit Maske gegen die Verordnungen demonstrieren.

Über diesen Artikel im Nationalgeographic bin ichnauf diese Seite gestoßen:
Verlassene Orte.
Häuser wie dieses rühren mich sehr.
Jemand hat hier gelebt, sein Waschwappen hängt noch am Waschbecken, seine Jacken an der Garderobe. Und doch liegt niemanden mehr an diesem Haus, keiner kümmert sich, keiner räumt.

Sie schauen doch auch immer genau hin, wenn jemand ein Foto schickt aus seiner Wohnung? Ich bin hintergrundffin, Margarete Stokowski wohl auch.Die wohltuende Hässlichkeit von Promi-Wohnzimmern

Heute Morgen im Radio. Ja, so haben wir getanzt. Naja, ich nicht ganz so.

Corona 666

666! Was für eine Zahl! So viele Tage seit dem ersten Schullockdown im März 2020. Jetzt halten wir alle schon so lange durch. Ich glaube, wir sind ziemlich toll. Und viel stärker als wir dachten

Da passt das ganz gut, ein Dejá-vu.

Das mit den Kontrollen läuft ja super.

Was ich den Impfgegnern übel nehme: sie machen zusätzlich Arbeit.
Im Schnitt sind seit langem 10 % des Kollegium weg, Corona, Quarantäne wegen Schülern oder eigenen Kindern, Virus auf Kita, Quarantäne wegen schwanger. Das müsste alles nicht sein, wenn sich im Sommer hätten alle impfen lassen und nicht rumgezickt hätten. Die Geboosterten schmeißen den Laden und haben Vertretungen ohne Ende.
Und die Infektionsketten gingen bisher immer auf Ungeimpfte zurück, die Geimpfte angesteckt haben, die aber nichts merkten und verbreitet haben. Oder es waren ungeimpfte Kollegen selbst, die krank wurden. Ach menno!

Ein Leben als Bergmann, Seeoffizier und Psychologe. Hans-Joachim Jensen. Ein unglaubliches und erfülltes Leben.
Nein, Geld ist nicht so wichtig.