Corona 666

666! Was für eine Zahl! So viele Tage seit dem ersten Schullockdown im März 2020. Jetzt halten wir alle schon so lange durch. Ich glaube, wir sind ziemlich toll. Und viel stärker als wir dachten

Da passt das ganz gut, ein Dejá-vu.

Das mit den Kontrollen läuft ja super.

Was ich den Impfgegnern übel nehme: sie machen zusätzlich Arbeit.
Im Schnitt sind seit langem 10 % des Kollegium weg, Corona, Quarantäne wegen Schülern oder eigenen Kindern, Virus auf Kita, Quarantäne wegen schwanger. Das müsste alles nicht sein, wenn sich im Sommer hätten alle impfen lassen und nicht rumgezickt hätten. Die Geboosterten schmeißen den Laden und haben Vertretungen ohne Ende.
Und die Infektionsketten gingen bisher immer auf Ungeimpfte zurück, die Geimpfte angesteckt haben, die aber nichts merkten und verbreitet haben. Oder es waren ungeimpfte Kollegen selbst, die krank wurden. Ach menno!

Ein Leben als Bergmann, Seeoffizier und Psychologe. Hans-Joachim Jensen. Ein unglaubliches und erfülltes Leben.
Nein, Geld ist nicht so wichtig.

8 Gedanken zu “Corona 666

  1. An „Ischgl-Fieber“ dachten wir heute auch, als wir die Nachricht aus Österreich lasen.
    Weihnachtlich beduselt bleiben uns jetzt wohl nur noch Corona-Trinkspiele (meine Mutter schleppt Schätze aus dem Keller, die sich erstaunlich gut gehalten haben) angesichts der Zahlen, Dejá-vus und „man hätte das alles verhindern können.“
    Interessant und beängstigend zugleich sind die Berichte, wie sich Stadtwerke, Kliniken, Betriebe auf die omikron-Welle vorbereiten: vorsorglich Gruppen in Quarantäne, Zwölf- statt Achtstundenschichten usw. – wie Sie‘s sagen, Aufwand und Mehrarbeit wegen der unvernünftigen Verweigerer und man hätte all das verhindern können.
    … Ganz zu schweigen von den leisen Signalen derer, die den Fernunterricht nicht mehr partout ausschließen.
    Die nächste Schnapszahl kommt bestimmt.

    • Schnapps angesichts dieser Zahl. Gute Idee aber halt auch keine Lösung. Obwohl, chemisch gesehen, Alkohol ein prima Lösungsmittel ist.
      Fernunterricht wird nicht mehr kommen, die Elternlobby hat da gründlich gearbeitet.
      Ansonsten stellen sich tatsächlich die Einrichtungen auf die Omikronwelle ein. Ein Haufen Arbeit wegen so Pussys. Ein Pieks, einen Tag Aua, das war‘s.

  2. 666 Tage! So richtig kann ich das noch nicht fassen. Und ich bewundere Ihr Durchhaltevermögen, zumal Sie ja gerade auch so genug zu tun haben, wie Sie schreiben. Aber ich kann nachvollziehen, dass das Aufschreiben vielleicht auch hilfreich ist.

    Was sonst noch hilft? Sonne (leider gerade Mangelware), Vorfreude (Frühling, der nächste Urlaub…), Kontakte pflegen per Telefon, lesen. Und Musik, je nach Stimmung. Danke für Sam Smith, den ich gerne mag.

    • Danke.
      Ojee, ja, ich habe wirklich genug zu tun. Viel Arbeit, wenig Energie.
      Ich sammle auch gerade alles, was Mut macht. Die Vorfreude auf den Frühling, sind ja nur noch drei oder vier Monate, die Kontakte zu Menschen. Ich bin tatsächlich rumgefahren und hab das Christkind gebracht. Das war sehr schön. Es ist ja nicht so, dass es nur meine Arbeit ist, die Arbeit von Herrn croco beschäftigt mich ja auch nicht wenig. Aber das ist halt nichts für das Blog.

  3. gratulation zur schnapszahl, danke für die energie, jeden tag zu bloggen. und immer neue interessante beiträge und gute musik, hoffe es hilft dir, diese zeit zu meistern. ich lese gerne hier und denke nach…

    • Danke. Die Energie reicht gerade für ein bißchen. Die Musik hilft mir tatsächlich über die Runden zu kommen. Wir hören hier im Haus wieder laut, das war lange nicht so.

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