Schwarm und Panzer

Sie fahren einen SUV? also einen Suff?
Dann überspringen sie bitte den nächsten Abschnitt.
Sie könnten verunsichert werden.
Die ersten dieser panzerähnlichen Fahrzeugen habe ich auf Island gesehen. Da waren die Autos fast so groß wie das Haus vor dem sie standen. Als sie hier auftauchten, habe ich ganz gemein kommentiert: Dann geht die Tür auf und heraus purzelt eine kleine blonde Zahnarztgattin.
Diese Zeiten sind vorbei. So viele fahren einen. Und wenn man fragt, hört man Allrad, Sicherheit und Übersicht.
Genau der Zahn wird Ihnen hier gezogen (Danke an Frau Klugscheisser für den Hinweis auf Twitter).

Als Biologin kann ich nicht anders, ich muss den Schwarm gucken. Das Buch mochte ich, es war spannend und wissenschaftlich interessant.
Es stellte damals schon Zusammenhänge her, die mittlerweile Allgemeinwissen sind, oder sein sollten.
Das ist schwer verfilmbar, und doch ist eine spannende Serie gelungen, anhand der verschiedenen Wissenschaftler und ihrer Fähigkeiten ein Bild entstehen lassen, worunter das Meer weltweit leidet.
Und was ist, wenn es zurückschlägt? Utopisch? Nein, es schlägt zurück, nur anders.
Vieles ist in Italien gedreht worden und in Canada.

Ein kleiner Fun Fact: In dem Hotel Wickaninnish Inn in Tofino, in der Leon Anawak Samantha Crowe (Sharon Duncan-Brewster) kennenlernt, hat Frank Schätzing seinen Roman „Der Schwarm“ geschrieben.
Hier Infos zu den
Drehorten.
Und der U-Boot-Fahrer ist tatsächlich Klaas, ich musste zwei Mal hinschauen.

Mir haben die Spezialeffekte gut gefallen, das leuchtende Meer, die großen Wale und ganz besonders der Leuchtturm.

So sieht Frank Schätzing die Verfilmung seines Romans. Er hätte es gerne gehabt, dass man den Bezug zu heute und der Klimakrise herstellt. Das ist aber nicht nötig, finde ich. Das merkt man selbst. Eine solche Serie muss keinen Zeigefinger haben, sie steht für sich selbst. „Ich möchte so lang wie möglich keinen Plan haben“. Da hatte er mich endgültig. Und natürlich mit Suzi Quatro.
Die Schauspieler sind gut ausgesucht. Am besten gefällt mir Leonie Benesch als Biologin Charly Wagner.
Ach ja, ein bißchen Angst hatte ich um die Schauspieler. Bei eisigem Wind auf einem Schiff ohne Schal und Mütze, Respekt!
(Es war dann doch wohl anders….)

Und hier der Link zur Serie:
Der Schwarm in der Mediathek.


Es ist Frühling in Schweden

Einküchenhaus zur Befreiung der Frau von der Hausarbeit

Ein Frauenleben mit Regeln

Your second wife….

Wenn die rosa Tauben fliegen.

Gefüllte Mandarinen

Spanierinnen in der Karwoche, semana santa.

Ich liebe beide, Maren und Brigitte.

Immer ne Schreibmaschine dabei

Und jetzt noch eine schöne Geschichte

Und eine Kussmaschine

Frauen, Flug und Wahnsinn

Eine Flugbegleiterin berichtet aus ihrem Alltag. Teil 2.
Wie zuvorkommend man im Flugzeug zu den Kunden ist, habe ich erfahren, als ich mit meiner gehbehinderten Mutter reiste. Und als ich früher noch unter Panikattacken beim Fliegen litt, waren die Flugbegleiterinnen so hilfreich und so liebevoll, obwohl ich den ganzen Laden aufhielt.
Schön war, dass nach mehreren Flügen und all den guten Tipps die Attacken verschwunden waren, von heute auf morgen.

Der Film Systemsprenger kommt im April im ZDF. Vermutlich wird er auch in der Mediathek erscheinen. Es geht um ein Mädchen, das im Grunde jeden Boden und Rückhalt im Leben verloren hat. Und es gibt Menschen, die es immer wieder versuchen sie aufzufangen. Doch ist das schwer bis unmöglich.
Ich glaube, dass fast alle, die im pädagogischen Bereich arbeiten, den Film schon gesehen haben. Und sich und das Mädchen wiedererkannten.

Herrn Lanz und Herrn Precht konnte ich lange nicht mehr gut zuhören. Heute ist es aber anders. Vielleicht liegt es am Fieberwahn, aber die 80.Folge über Einstellung der Deutschen zum Handwerk ist gut. Ich bin ja in einem Gewebe, das dazu da ist Jugendliche studienfit zu machen. Und wie oft denke ich, werd doch Schreiner, oder Pferdewirt oder Kosmetikerin. Die Interessen liegen oft nicht im intellektuellen Bereich und trotzdem soll das Abi her. Und danach sollen sie studieren?
Bei Interessen, die eher zu einem Braumeister oder einer Gärtnerin passen?
Am Ende des Podcasts fragen sie sich gegenseitig, welche Art von Handwerker sie selbst denn geworden wären.
Wenn ich mich das frage, wird es eng. Ich hatte immer Freude am Beibringen, nicht am selber machen.
Ich begreife Sachen immer recht schnell, bin nicht ungeschickt, aber dann wird mir langweilig. Beim Beibringen wird mir nicht langweilig.
Ich glaube, in der Steinzeithöhle wäre ich mit den Höhlenkindern in den Wald um ihnen die essbaren Beeren zu zeigen oder säße am Höhleneingang und gäbe Webunterricht.

Eine sehr beeindruckende Dokumentation zu den Frauen der Bonner Republik. Wie besonders sie waren, wie mutig. Sie sprachen Dinge aus die sich damals keiner traute. Frau Süßmuth hat die Diskussion zur HIV Epidemie in den 80ern auf ein vernünftiges Level gehoben, als die CSU noch Lager bauen wollte für die Infizierten. Die zauberhafte Petra Kelly, die mutige Ingrid Matthäus-Maier. Als die FDP damals ihren Schwenk machte Richtung Wirtschaft und weg von der Liberalität, trat sie vom Vorstand zurück und aus der Partei aus.
Die Partei hat nie wieder eine adäquate Frau gefunden.

Die Unbeugsamen auf Empfehlungen vonFrau Kaltmamsell

Romika tragen, Wohlbehagen

Es ist viel zu tun. Und die Wintermüdigkeit geht in die Frühjahrsmüdigkeit über. Der Rücken schmerzt, die Nächte sind deshalb kurz. Oder eben lang, wie man es nimmt.
Ich miste aus im Kleinen, Gruschtelschublade, Gewürzschrank, Badezimmerschrank. Eigentlich müsste ich an den Keller ran. Sobald ich unten bin, stelle ich fest, dass man das alles vielleicht mal gebrauchen kann. Bis auf die Kartons. Ich komme ja noch aus der Zeit, in der man Kartons und Geschenkbänder aufhebt. Seit Amazon benötigt man kaum noch Pappkisten für irgendwas.

Apropos Karton. Im Keller finden sich Schuhkartons en masse. Warum ich sie aufhebe? Weil sie hübsch sind? Keine Ahnung. Die Schuhe stehen nämlich im Schuhschrank.
Womit wir wieder beim Thema sind, das Schuhmuseum.
Dort ist auch ein kleiner Schuhladen nachgebaut. Also so sah die Schuhwelt in kleinen Städten vor den großen Schumärkten und vor Amazon aus.

Die Geschichte der Schuhindustrie im Pfälzer Wald ist interessant. Es gibt die Firma Peter Kaiser so heute nicht mehr. Pirmasens ist die ärmste Stadt von Rheinland Pfalz, und am höchsten verschuldet.

Eine andere bekannte deutsche Firma ist Romika. Sie hat eine tragische Geschichte.

Die Schuhgeschäfte Salamander wurden von einem Verwandten Albert Einsteins aus Bad Buchau in Berlin gegründet. allerdings in Berlin. Das Marketingkonzept kennen viele noch.






Und jetzt zur TikTokAbteilung

SkylinRose will nicht mehr

Kochen beim Tanzen

Ich ergänze meinen Beerdiungswunsch

Da ist Musik drin

Kommt a Vogerl geflogen

Eins läuft, zwei im Wagen, zwei auf dem Rücken

Vera Birkenbihl über die Höhle der Männer

Kinder haben ein Kind umgebracht. Eine Riesenwelle der Aufregung schwappt durch das Land.Eine Rechtsanwältin relativiert.