Corona siebzehn

Das Wort, das mich seit Tagen lächeln lässt, ist Homo fizz. Habe ich von Twitter. Ein Vater hat das Wort noch nie gelesen und kann kein Englisch.

Eigentlich habe ich keine Ahnung, wie es bei den Schülern zuhause zugeht mit dem Aufgaben machen. Ich ahne es aber. Die einen schicken die Arbeitsblätter von Sonntag Abend direkt ausgefüllt am Montag Morgen. Wieder andere melden sich Anfang der dritten Woche, sie wüssten nicht, wie sie auf das Filmportal kämen. Ich möge ihnen doch das Passwort schicken. Ja, mach ich. Es steht übrigens oben auf jedem der Aufgabenblätter der letzten beiden Wochen.
Auf der Skala von null bis zehn des höchsten Schnarchnasenkoeffizienten hat das Kerlchen die elf geschossen.

Heute bin ich ein bißchen durch die Gegend gefahren, einfach nur so. Rumspazieren geht schlecht, das das Knie noch schmerzt. Stehfahrrädchen geht aber. Eigentlich wollte ich in den Garten, ein eisiger Wind hält mich ab. Am Telefon die Trauer einer Oma, die ihre Enkelkinder zur Zeit nicht sehen kann. Und die Einsamkeit eines Freundes in einer Riesenfirma mit geschlossener Kantine.
Es heißt  übrigens nicht home office, sondern mobiles Arbeiten, wenn man zuhause ist. Home office ist es, wenn der Arbeitgeber den Raum und die Einrichtung zahlt.

Das Lied zum Tage. Und mein erster spanischer Satz. Ich habe ihn auf dem Shirt eines anderen Schülers im Bus gelesen. Und dann meine Englischlehrerin gefragt, was es bedeutet.