Corona 288

Die Impferei geht los. Die erste Patientin ist 101 Jahre alt. Es sollen PflegeheimbewohnerInnen und Menschen über 80 zuerst versorgt werden. Da diese Gruppe die meisten schweren Verläufe hat, wird sich das recht schnell auf die Statistik auswirken.
Auf Seite 2 steht die ausführliche Liste der Stiko. Der Lehrberuf befindet sich in Gruppe 4.
Habe gestern mit einer Schulfreundin telefoniert. Sie ist Hausärztin und kommt auch erst bei Stufe 4 dran. Sie sagt, die hätte so viele Patienten, bei denen die Erkältung dann doch Corona sei. Und ihre Helferinnen würden plötzlich aus dubiosen Gründen geschlossen Impfgegnerinnen. Ich schlug ihr eine Impfprämie vor. Sie wird mir sagen, ob das geklappt hat.

Die Nichte ist wohl bei einer illegalen Weihnachtsparty. Die Eltern finden das witzig.
Mein Genpool ist schon ein besonderer.

Scotty kreist um die Erde, zumindest Teile von ihm Als Raumschiff Enterprise Fan der ersten Stunde kann ich das nur gut heißen.
Ich war unsterblich in Captain Kirk verliebt, meine Freundin in Mister Spock.
Es gibt so ein paar Menschen, mit denen ich mitgegangen wäre, wenn sie nur „Komm!“ gesagt hätten. Es gibt eine wunderschöne Geschichte von Ephraim Kishon dazu. Frankie heißt sie und es geht um Kishons Ehefrau, die beste von allen, und um Frank Sinatra. Kishon war sich sicher, dass Frank Sinatra während des Konzertes in die 5. Reihe kommt, und zu Kishons Frau sagt „Komm!“ und sie geht mit ihm.
Genau so wäre es mir mit Captain James T. Kirk gegangen. Und ich glaube, mit Leonard Cohen wäre ich auch mitgegangen. Ich überlege jetzt heftig, ob es noch jemanden gibt. Richard Gere vielleicht, Sting ganz sicher.

Ein Archäologe fragt sich, warum in einem Computerspiel plötzlich und unmotiviert eine spektakuläre Brücke steht.

Vanessa Giese gibt Tipps, wie man alles bewahren kann, ohne sich den Veränderern groß auszusetzten. Ich glaube, meine Ministerin hat das schon gelesen.

Schon ein bißchen älter, aber sehr festlich (bitte alle Beiträge anschauen)

Sie müssen sich doch noch ein Weihnachtslied anhören.

Corona 287

Jetzt bin ich ein bißchen froh, keine Weihnachtslieder mehr raussuchen zu müssen und ein bißchen traurig, dass Großbritannien doch bleibt. Ich hatte mich unter Schmerzen verabschiedet, dann muss auch gegangen werden.
Für Irland ist es gut, dass die Grenzen offen bleiben, für den Handel auch. Genial war der Schachzug der Franzosen, einfach die Grenzen dicht zu machen und die Stimmung kochen zu lassen. Ich denke, dass das der ausschlaggebenden Kick war.

Was diese Tage aus den Coronazahlen wird, weiß ich nicht. Die Ärzte haben die Praxen zu, die Kreisverwaltung veröffentlicht keine Zahlen, die Labore arbeiten wohl mit Notbesatzung.
Wenn ich mir aber die Anzahl der Autos ansehe vor den Häusern im Dorf, oder die Facebookeinträge des erweiterten Freundeskreises, wird mir himmelangst. Ich befürchte, dass das schief geht. Und hoffe, dass ich falsch liege.

Warum in Ostdeutschland die Zahlen so irre hoch sind, ist mir immer noch nicht klar. Die Wohnverhältnisse können es nicht sein, der Ausländeranteil, der gerne als Argumentationshilfe genommen wird, auch nicht. Die Leute halten sich eben nicht an die Auflagen. Sie haben sie nicht verinnerlicht, sagt der Ministerpräsident.
Ich kenne genau sieben Sachsen. Vier kann ich abziehen, Excellensa weiß, welche und warum.
Die drei restlichen habe ich gebeten, mir Sachsen zu erklären.
Der erste sagte mir, dass ich auf keinen Fall jemanden erzählen dürfe, dass er Sachse sei. Und im übrigen sei er der Meinung, die hätten alle einen Knall.
Der zweite saß dort wegen Republikflucht im Gefängnis, er wurde verraten. Er sieht es ähnlich.
Die Dritte sagt, das ihre ganze Verwandtschaft abgedreht sei und sie mir das im übrigen auch nicht erklären könne.
Also, was ist das los in den Köpfen?

Heute habe ich den Jahresrückblick von Gregor Gysi und Harald Schmidt auf ntv geguckt.

Des weiteren gab es die Blätterteigpasteten mit Kalbfleischfüllung, die eigentlich für gestern Abend vorgesehen waren, heute. Gestern wurde wegen Sattheit und Trägheit nichts daraus.

Die Zeit zwischen den Jahren ist von wilden Träumen geprägt, die man sich merken sollte, da sie wohl für jeden Monat des nächsten Jahres Vorhersagen beinhalten. Die Rauhnächte . Doch wer hatte im letzten Jahr Seuchenträume? Bitte melden!
Jedenfalls sollte man sich bewegen bei der ganzen Esserei, sonst passen die neuen Pullover nicht mehr.

Ein schöner Tango ist das. Al Pacino ist blind in dem Film

Und ein Seelenlied von mir, bei dem ich immer weinen muss.

Corona 286

Ein seltsamer Tag.
Wir haben noch schnell den Nachbars eine Weihnachtstüte vorbei gebracht und sind eine Dorfrunde gegangen. Es war so kalt und uselig. Ein paar Kerzchen, ein paar Päckchen aufpacken, ein bißchen Stollen, das waren Nachmittag und Abend.

Damit Sie den Überblick behalten, wer heute wem die Geschenke bringt.
Weihnachten erklärt von der Deutschen Welle

Das wunderbare Weihnachtslied singt heute Harry Belafonte