Corona 357

So, jetzt muss ich ein bißchen Herrn Lauterbach in Schutz nehmen. Er beweist unglaublichen Mut, sich tagtäglich der Meute zu stellen. Und gegen das Halbwissen und die Unwahrheiten anzureden erfordert tatsächlich Mut und auch Humor.
Den hat er, schauen Sie mal.

Dieses Interview mit dem Philosophie Magazin zeigt durchaus, wie er denkt.

Noch eine Frage zum Schluss: Seit Beginn der Pandemie werden Sie im Netz von Gegnern der Corona-Maßnahmen immer wieder mit Hasswellen überzogen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich das nicht weiter anzutun?

Nein, das habe ich nicht. Ich versuche einfach, so gut ich kann, also nach bestem Wissen und Gewissen, einen Beitrag zu leisten. Damit werde ich erst aufhören, wenn ich den Eindruck habe, dass ich diesen Beitrag nicht mehr leisten kann, mich aber nicht durch die Anfeindungen und Bedrohungen einschüchtern lassen.

Ich denke, dass wir solche Menschen stärken müssen. Sie sollen merken, dass sie nicht alleine sind mit den Schwurblern und ihren Gläubigen.

Apropos Gläubige. Bischof Woelki rudert zurück, ein bißchen. Das Gutachten soll nun doch am 18. März veröffentlicht werden. Ob das die Kirchaustrittswelle stoppt? Jedenfalls bracht der Server beim Amtsgericht zusammen. Keine Onlinetermine mehr möglich. Naja, die Bischofskonferenz hat eine FRAU: Dr. beate Gilles wurde zur Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Beate 2.0 sozusagen.

Das Gezicke mit dem Impfstoff von Astra Zeneca geht mir so auf sie Nerven. Leute! Schaut mal:So sieht es in Schottland aus. Ich würde jedenfalls jeden Impfstoff nehmen

Tammy gibt es tatsächlich als Spielfilm, lustig. Niedlich ist das Einstellungsgespräch zu Anfang. Ab 9:30 wird es wichtig für junge Menschen heute. Das war eine Schreibmaschine. So sah die Welt ohne Spracheingabe aus. Den Dialekt von Tammy verstehe ich allerdings nicht.

Noch eine Hausbootfrau: Pretty Belinda….als lange Haare Widerstand bedeuteten und noch nicht Lockdown.

17 Gedanken zu “Corona 357

  1. Liebe Frau Crocodylus,
    ich lese ihre Beiträge immer mit viel Interesse und größter Zustimmung, aber heute MUSS ich widersprechen. Als Chris Andrews 1972 lange Haare trug, war das schon lange kein Ausdruck des Widerstand mehr, sondern lediglich: Mode. Ich glaube, sogar Helmut Kohl trug damals lange Haare. 😉
    (Das Problem mit dem Lockdown bleibt dadurch unberührt. Wenn ich meine Frisur im Spiegel betrachte, fühle ich mich auch wieder wie 40.)

  2. Erst das Interview gelesen, dann den diy-Lauterbach geguckt, jetzt bin ich doppelt beeindruckt. Sie haben Recht, auf Menschen wie ihn müssen wir gut aufpassen.
    Nun weiter zu Tammy, von der ich noch nie gehört habe, das ist bestes Bildungsfernsehen hier. 👍

  3. Karl Lauterbach gehört zu den wenigen Menschen, deren Worte in dieser herausfordernden Zeit für mich Gewicht haben. Wenn ich zu bestimmten Zeitpunkten noch nicht den richtigen Durchblick gewonnen hatte, vertraute ich ihm. Das war und ist gut so, denn erwiesenermaßen lag er bisher immer richtig.
    Ich konnte ihn schon vor der Pandemie gut leiden und jetzt noch mehr!

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