Corona 361

Es gibt einen neuen Malariaimpfstoff auf RNA-Ebene. Wow!
Wenn er so effektiv ist wie der gegen Corona, muss man nie wieder diese ekeligen Tabletten zur Prophylaxe einnehmen und nicht mehr diese Autanwolken um sich rum haben. Moskitonetz im Gepäck muss sicher bleiben, durchgepiekst will keiner werden, egal ob man die Plasmodien abwehren kann oder nicht.
Und für all die Menschen in den Tropen wird es ein Segen sein.
Ach ja, die Melinda und Bill Gates Stiftung hat die Entwicklung finanziell mitunterstützt.

Christine Westermann, die zauberhafte Moderatorin von „Zimmer frei“, erzählt hier, warum sie oft froh war, keine Kinder zu haben.
Für manche ist es ein schweres Schicksal, keine Kinder bekommen zu haben. Ich mag Kinder sehr, sonst könnte ich ja nicht Lehrerin sein. Und ich bin es gerne.
Es mussten nie eigene sein. Ich habe keine richtige Einstellung dazu, Kinder kommen oder sie kommen nicht.
Was ich aber schon manchmal überlege, ist, wer kümmert sich mal um mich, wenn ich alt bin und nicht mehr kann oder nichts mehr begreife? Wer kümmert sich um die Pflege, um ein schönes Altenheim oder eine Betreuung? Und wer besucht mich? Nichten und Neffen? Da habe ich wenig Hoffnung.
So muss ich mir schon was überlegen.
Nun, es sind eben Zeiten für existentielle Gedanken.

Ansonsten scheint die Sonne und das Leben nimmt seinen Lauf. Fährt man durch die Gegend, vergisst man fast, dass Pandemie ist.

Musik für heute? Langsam habe ich Angst, dass die Clips sich wiederholen, und ich merke es nicht.
Den hatte ich wirklich schon hier. Ich mag ihn aber sehr. Und Lady Gagas entführte Doggen sind wieder da.

13 Gedanken zu “Corona 361

  1. Deine Überlegungen zum Thema „Kinderkriegen“ im Vergleich zu „Kinder mögen und sie unterrichten“ sprechen mir aus dem Herzen. Es müssen nicht die eigenen sein, die man gerne begleitet auf dem Weg. Danke, liebe Croco! Was das Alter angeht: da gibt es mittlerweile doch schöne WG-Modelle oder z.B. die Beginen auf der Schwäbischen Alb.

    • Man weiß ja auch wir nie, die eigenen Kinder geworden wären.
      Das WG- Modell kenne ich. Das müssten halt dann schon Freunde und Freundinnen sein. Mit Fremden wird es sicher nicht so gut wrden

  2. Liebe Frau Croco, vielen Dank für das verlinken des Malaria Vakzin Artikels. Allerdings beziehen sich die 30% Effizienz auf den einzigen bisher zugelassenen Impfstoff nicht auf den neuen saRNA basierenden. Der wurde bisher „nur“ in Zellkultur getestet und die Ergebnisse sehen so erfolgsversprechend aus, dass klinische Studien folgen sollen ….

  3. Ich hätte gerne Kinder bekommen, finde es aber auch nicht dramatisch, dass es sich anders ergeben hat. (Es gibt übrigens keine Garantie, dass sich eigene Kinder kümmern, wenn man im Alter Hilfe braucht. Manchmal sind es die Lebensumstände, manchmal mehr oder weniger dramatische Ereignisse in der Familie, die das verhindern. Ich denke z.B. an die Bekannte, die zwei behinderte Kinder hat. Zur Zeit sucht sie eine Lösung, damit diese erwachsenen Kinder nach ihrem Tod auf anständige und liebevolle Weise betreut werden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aber keine ist anscheinend ideal.)

  4. Ich habe relativ spät (ab dem Alter von 29 bis 36) drei Wunschkinder bekommen. Diese glückliche Lage, in der ich mich damals in den 1970er Jahren fand, selbstbestimmt die Entscheidung für oder gegen ein Leben mit Kindern zu treffen, wünsche ich jeder Frau. Das ist heutzutage möglich, dafür haben Frauen gekämpft! Und deshalb ärgert es mich sehr, wenn Frauen sich immer noch gegeneinander ausspielen lassen.
    Die individuelle Entscheidung ist zu respektieren, sie muss nicht mal hinterfragt werden.

    • Ach, selbtsbestimmt. Auch das geht nicht immer. Im Freundeskreis gibt es Frauen, die Jahre lang alles taten um schwanger zu werden. Manchmal hat es geklappt, manchmal aber auch nicht. Sie waren so enttäuscht. Wollen ist immer so eine Sache.

  5. Wie geschichtenundmeer schon sagt, eine Garantie, dass die Kinder sich um ihre alten Eltern kümmern, gibt es nicht. Mein Sohn wohnt im Ruhrgebiet, hat dort seinen Job, sein Haus und seine kleine Familie. Ich wohne mit meinem Mann in Schleswig-Holstein. Ich kann nicht erwarten, dass mein Sohn dort, wo er seine Heimat gefunden hat, alles aufgibt. Und ich, will ich als alter Mann noch verpflanzt werden?
    Mein Mann ist wesentlich jünger als ich. Sollte es bei der biologischen Reihenfolge bleiben, würde er sich kümmern, wie immer das auch notwendig sein würde.

  6. Meine Gedanken und Erfahrungen zum Thema Kinderkriegen habe ich drüben bei Frau Kaltmamsell in die Kommentare getippt (dort lesen Sie ja auch, deshalb spare ich mir jetzt hier die Wiederholung 😉).
    Und ich stimme Trulla aus vollem Herzen zu: es ist eine ganz persönliche Entscheidung, die keinerlei Rechtfertigung bedarf.

    • Ja, habe ich gelesen. Ich wollte ihr nicht das Thema klauen, hatte aber den Artikel schon fertig. Arbeitenzur Zeit etwas vor, da ich so viel zu tun habe.

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