Corona 522

Wenn man ernsthafte Argumente für das Impfen benötigt, die Zeit stellt sie zusammen.

In Israel steigen die Infektionszahlen an. Man spricht vom nächsten Lockdown.
Auf Island steigen die Zahlen ebenfalls rasant . Fast 80% der Bevölkerung sind geimpft. Das ist vermutlich die Ursache dafür, dass die Anzahl der Verstorbenen im Moment nicht erhöht ist. Trotzdem werden die Maßnahmen wieder verschärft. Wer weiß.

Die Dame im Reisebüro sagte, dass sie viel Arbeit hatten die letzten Wochen. Spanien, Griechenland, Türkei wurden gebucht. Jetzt fangen die Stornierungen an, wegen der Waldbrände und der Hitze.
Hier ist es nur noch feucht. Warmer Regen. Der Garten entwickelt sich zum Dschungel.

Zufällig bin ich auf was Nettes gestoßen, Puppengeschirr aus Getränkedosen.
Man kann sogar einen Mixer konstruieren.

Barfuß und im Hängerchen gewann Sandy Shaw den ESC 1967.
So könnte man heute wieder rumlaufen.

Corona 521

Manchmal benötigt man diese Argumente: Gründe sich nicht gegen Corona impfen zu lassen

Sarah Gilbert ist eine britische Forscherin, die maßgeblich an der Entwicklung des Astra Zeneca Impfstoffes beiteiligt war.Jetzt gibt es die Forscherin als Barbie

Da nun die Puppensaison eingeläutet ist: auch Herrn Drosten gibt es zum Aufstellen, mit niedlichen Löckchen. (über @excellenca).

Den Krimi „Lange Schatten über der Côte d’azur“ von Christine Cazon habe ich jetzt fertig lesen. Sie wissen es ja bereits, sie schreibt das Blog aufildesmots Und ich habe so viel Neues erfahren über die Zeit der deutschen Besatzung in Frankreich. Der nicht besetzte Teil Frankreichs war durchaus bereit, den deutschen Besatzern zuzuarbeiten. Aber eigentlich war es viel brutaler. Jedenfalls beginnt es mit einem Mord auf einem Friedhof an einem Grab, das gar keines ist. Die Freundin des Kommissars ist Journalistin und recherchiert die Hintergründe. Für die Verhöre im sehr arroganten Milieu der anscheinend erblichen Juristenmilieu und in der Modebranche ist der Kommissar zuständig. Die Beschreibung des Regens und der Flut ist schon gruselig, weil es doch so nah ist.

Ich habe mich sehr erinnert an das, was mein Vater erzählte aus der Zeit der deutschen Besatzung Frankreichs. Es sagte immer, dass die Resistance kaum eine Rolle spielte und erst im Nachhinein romanhafte Gestalt annahm. Die Franzosen seien durchaus freundlich gesinnt und hilfsbereit gewesen. Die Rückzugsgeschichten waren allerdings kaum vorstellbar. Die mag ich jetzt nicht erzählen.( (angedeutet habe ich es hier).

Etwas über Erinnerungen und Berlin

Corona 520

Es regnet. Die Lücke wird genutzt für einen Spaziergang. Am Dorfende wird ein Haus neu gestrichen. Das Gerüst steht schon. Die Löcher der Regenwürmer sind voll gelaufen und sie fliehen auf die Straße.
Ansonsten tut sich nichts außer Hausarbeit und Papierkram. Zwei lange Telefonate ergänzen das alles.
Ich bin nicht sehr formularaffin, es muss aber alles sein.
Es ist, als ob es keine Seuche gäbe im Moment. Wir haben sehr niedrige Werte.
Die Flut ist ein anderes Thema. Ein Elend ist das. Die Zeitung ist voller Berichte über das tatsächliche Ausmaß. Die Bürgermeister aus dem Ahrtal haben einen offenen Brief an die Kanzlerin und die Ministerpräsidentin geschrieben.
Ansonsten höre ich Podcasts und lese meinen Krimi zu Ende. Morgen erzähle ich, wie Christine Cazon den Kommissar Duval über den Friedhof jagt. Und warum.
Christine lebt schon lange in Cannes. (Ihr Blog)
In ihrem autobiografische Buch „ Von hier bis ans Meer“ schreibt sie auch über die Suche nach Heimat, einem Zuhause.
Bei dem Begriff Heimat bin ich nicht sehr romantisch. Heimat ist, wo ich die Menschen finde, die ich mag, die mich mögen. Doch was wäre gewesen, wenn ich nicht freiwillig anderswo hin gezogen wäre?