Corona hundert

Hundert Beiträge am Stück? Ich fasse es nicht. Und seit 100 Tagen hat uns Corona im Griff.
Heute stellte sich raus, dass einige der Tönniesmitarbeiter geflohen sind. Richtung Heimat. Die Heimat wird sich freuen. Man hat die Botschaften benachrichtigt.

Früher war Popescu Soldat, das sei leichter gewesen.
Arbeiter haben erzählt, wie sie behandelt wurden.

Gestern haben wir uns unter anderem mit einem Banküberfall beschäftigt. Nun, sitzt man dann ein, ist man froh, etwas zun tun zu haben. So kann man hier bei haftsache nette Taschen kaufen, die Gefangene produziert haben.
Es gibt hier auch den Brezelschneider. Für die, die schon alles haben.
Im Hamburger Gefängnis Santa Fu gibt es noch ein Kochbuch und passende Kleidung.
Vielleicht brauchen das auch die Randalierer, die vergangene Nacht in Stuttgart die Polizei und diverse Handyläden angegangen sind. Randale in Stuttgart, bisher ging es ja nur um den Bahnhof. Aber Scheiben einschlagen und ausräubern? Die spinnen doch. Da sind doch überall Kameras.

Herr Trump wirft sich in den Wahlkampf, dabei ist die Zuschauerzahl übersichtlich. Von Millionen keine Spur. Die Proteste gegen Rassendiskiminierung gehen weiter, Denkmäler werden gestürzt, und es greift über auf andere Länder außerhalb der USA.

Es ist schwer, ein passendes Lied zu finden.
Das hier vielleicht? Ich mag seine Stimme sehr sehr gerne.

Corona neunundneunzig

Das Virus macht wieder was her.In der Großschlächterei Tönnies sind es seit heute 1029 Infizierte. Man vermutet einen Gottesdienst, oder was anderes, was das Ganze so beschleunigt hat. Herr Laschet guckt jetzt viel kringeliger als bei den ganzen Auftritten bisher.
Mittlerweile darf man fast wieder alles. Sogar Hochzeiten sind erlaubt in großen Rahmen. Auf die heutige bin ich nicht gegangen. Es muss einfach nicht sein.

Was immer noch hinterher hinkt, ist das horizontale Gewerbe (Sagen Sie jetzt nichts. Ich bin stolz auf diesen schrägen Vergleich.)
Wenn Sie gucken mögen, wie es gerade in der Herbertsstrasse aussieht, spicken Sie in dieses Blog Die Rückseite der Reeperbahn. Scrollen Sie einfach nach unten, es gibt da mehrere Artikel.

Jetzt wo wir schon etwas im Zwielicht gelandet sind, kommt die passende Musik.
Das Böse ist immer und überall.

Rosi: 32168

Corona achtundneunzig

Völlig übermüdet war ich heute in der Schule. Und entsprechend war die Kommunikation mit meinen Mitmenschen. Ich hoffe sehr, man trägt mir den Stuss nicht nach, den ich heute von mir gegeben habe. Ansonsten habe ich geschlafen und kurz eingekauft. Und jemanden getroffen, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Dann die nette Frau in dem kleinen winzigen Laden. Beide berichteten von abgedrehten Bekannten, die sich in die Welt der Verschwörungstheoretikern begeben haben.

Seit Tagen schauen wir einen Film aus dem WDR zur Colonia Dignidad. Paul Schäfer, ein Menschenfänger und Päderast, floh mit seien Jüngern und gründete mit christlichem Anspruch eine Kolonie in Chile. Er missbrauchte die Jungen, zerbrach die Familien und entwickelte eine perfide Struktur, der die Menschen durch Angst steuern konnte. Unglaublich!

Colonia Dignidad beim WDR

Pinochet, der diktatorische General, der sich in Chile an die Macht putschte, benutzte die Kolonie als Gefangenenlager und Friedhof. Es ist so erschütternd, was Menschen Menschen antun.

Victor Jara, einem chilenischer Sänger, von dem ich schon berichtet habe, wurde bei der Machtübernahme hingerichtet. Bis man in Europa begriff, was da am anderen Ende der Welt vor sich geht, war schon alles eingerichtet. Deutsche Politiker haben die Kolonie lange gedeckt. Colonia Dignidad. Der Arzt und Führungsmitglied der Colonia Hartmut Hopp lebt heute ziemlich unbehelligt in Krefeld.