Corona neunzig

Bin jetzt anderswo. Und kümmere mich. Weil ich es kann. Organisatorisches liegt mir, obwohl ich es ungern mache. Verrückt oder? Bei Formularen habe ich immer den Drang, über die Zeilen zu schreiben und was ganz anderes einzutragen, als gefordert wird. Meine Art des Revoluzzertums. Salonrevoluzzertum. Aber hier ist es für einen geliebten Menschen, der es braucht. Ich reiße mich zusammen, versprochen.

Heute habe ich kleine Schwäne gesehen, die schön aufgereiht hinter ihrer Mutter her schwammen. Oder war es der Vater? Jedenfalls kam ein Mann mit Fahrrad, der ganz offiziell die Schwäne fütterte. Kraftfutter für Vögel, sagte er.
Hier in einer Coronahochburg tragen alle ganz selbstverständlich Masken. Die weit auseinander gestellten Tische in den Restaurants sind fast alle besetzt. Es sieht nach Leben aus. Hochgerüstete Wanderer fragen, wo wir das Eis her hätten. Aber die 500 Meter zusätzlich waren ihnen dann doch zu weit.

Das einzige Lied mit Schwan, das mir einfällt

4 Gedanken zu “Corona neunzig

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