Corona neunundvierzig

Man gewöhnt sich an alles. Diese Videokonferenzen fand ich immer seltsam. Jetzt ist es normal, sich zwei Mal pro Woche hinzusetzen und in einer Fremdsprache zu üben und zu sprechen, Freunden zum Geburtstag zu gratulieren und ihre auf einige Länder verteilten Kinder zu sehen.
Sonst fahren und fliegen alle weite Strecken und man verbringt mehrere Tage miteinander. Jetzt halt nur eine Stunde.

Ansonsten habe ich Telefonate getätigt, die sein mussten. Ich möchte, dass die Verwandtschaft meiner Mutter zum Geburtstag gratuliert und ihr so die Isolation erleichtern.
Hoffen wir mal.

Die abgetauchten Schüler tauchen langsam wieder aus der Versenkung auf. Montag geht es los mit halber Besatzung. Bin gespannt, wie es läuft. Meine größte Sorge sind nicht die Jugendlichen, sondern ich befürchte, meine Kollegen sehen alles nicht so ein.

Bis auf Hackfleisch mit Gemüse und kurzen Makkaroni ist nichts weiter zu berichten.Die Makkaroni fanden nicht den Gefallen von Herrn Croco. Zu flutschig, zu kurz, man muss mehrfach mit der Gabel stechen, bis man sie erwischt.
Soweit sind wir schon.

Einen kleinen Hoffnungsschimmerbezüglich eines Medikamentes gibt es.

Ansonsten: Queen hat einen Song umgedichtet.

2 Gedanken zu “Corona neunundvierzig

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