Corona neunundfünfzig

Dass ich so lange durchhalte, hätte ich nicht gedacht. Fast 60 Beiträge. Ich habe ja immer die täglichen Blogger bewundert. Frau Kaltmamsell, Frau Novemberregen und Christiane von Aufildesmots sind meine großen Vorbilder.
Jetzt merke ich, dass mir immer irgendwas auffällt oder einfällt, was ich schreiben kann. Es kommt, wenn man anfängt mit dem Schreiben. Wenn das das Virus wüsste!

Heute kam die zweite Portion Schüler in die Schule. Sie sind schon ein bißchen forscher als die von letzter Woche. Auch sie werden sich an den Abstand gewöhnen, und all den Rest.
Im Blumenladen erzählen sie, dass es einen richtigen Muttertagsboom gab. Viel wurde verkauft, viel geliefert. Essen gehen kann man noch nicht, so schenkt man Botanik.

Wie die Feile in den Kuchen kam. Eine spannende Recherche über ein wichtiges Gefangenenbefreiungstool bei Herrn Ackerbau

Das Senckenberg Museum forscht auch in Madagaskar. So möchte man heraus bekommen, ob damals, als der Bernstein entstand und Tiere konservierte, auch von allen vorhandenen Arten welche dabei waren. Dabei ist die Comic-Geschichte von Vongy, dem Käfer, herausgekommen.
Vom Käfer Vongy

Was natürlich jetzt sofort kommt für alle Käfer und Leute, die Karl heißen.

12 Gedanken zu “Corona neunundfünfzig

  1. Pingback: Corona Tagebuch – Jour J | Au fil des mots

  2. Ich finde es nett, dass es gerade wieder viele tägliche Blogs gibt. Das verbindende Element ist dann nicht mehr ein Thema, sondern die Persönlichkeit der Blogbetreiberin….
    (Und vielen Dank für die Verlinkung!)

    • Ojee, meine Persönlichkeit kommt raus. Das ist mir aber peinlich.
      Ich liebe ja auch Blogs, immer noch. Doch ein Beitrag benötigt Zeit und Vorlauf. Mal sehen, wir lange ich durchhalte,
      Habe versucht, bei Ihnen zu kommentieren, klappt aber nicht.

  3. Gestern erster Tag des einen Erstklässlers und seiner Schwester (5.Klasse). Chaos pur! Die Schule der Erstklässlerin und ihres Bruders (3.Klasse) arbeitet noch an einem Konzept. Beide Schulen in Berlin. Ich habe von sehr positiven, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Situationen gehört und gelesen. Aber wie soll das auch funktionieren, wenn schon vorher an allen Ecken und Enden gespart wurde? Besonders der sehr große Mangel an Lehrern (ich lasse hier mal *weg, denn ich meine immer alle Geschlechter!) ist doch erschreckend. Dann die Gebäude selbst. Ich weiß nicht, ob es auch in anderen Städten so viele marode Schulen wie in Berlin gibt. Ich frage mich auch immer wieder, wie man Kindern und Jugendlichen den pfleglichen Umgang mit ihrer Umwelt beibringen will, wenn sie sehen, wie um sie herum so viel vermüllt. In Berlin wurde sehr viel kaputtgespart und ich bin skeptisch, ob sich das in Zukunft ändern wird. Die Leidtragenden sind dann wieder die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, die Kinder (und dann die Alten).

    • In Berlin muss es schlimm sein, in NRW ebenfalls.
      Hier in unserer Ecke von Rheinland Pfalz sind die Schulgebäude saniert und wir sind technisch gut ausgerüstet.
      Dafür sind aber die Kurse und Klassen sehr groß, und wir am Anschlag.

      • Meine Schwiegertochter lehrt an einer ISS und ist froh, dass sie in diesem Schuljahr keine eigene Klasse hat, sondern „nur“ Fachunterricht geben muss. Das bedeutet für sie Anwesenheitspflicht an 2 Tagen. Dafür aber drei 60-Minuten-Stunden ohne Pause hintereinander, was auch sehr anstrengend ist. Ich hoffe sehr, dass nach den Sommerferien alles besser wird. Nicht so, wie es mal war, sondern wirklich besser!

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