Corona neununddreißig

Ein eisiger Wind verdirbt einem heute den Spass am Draußen sein. So gibt es nur das im Hause rumwurschteln. Und natürlich all das Berufliche, darüber zu reden ist müßig. Die Schulleitung teilt was mit, die Landesregierung teilt was mit, die Fachschaft teilt was mit und will was wissen, der Personalrat teilt was mit, die Landesregierung teilt was mit……and so on.

Die Ladenbesitzer aus dem Bekanntenkreis basteln Zeugs um die Regeln für Kunden einhalten zu können. Und um ihr Personal zu schützen. Wohl dabei ist keinem. Die Bekleidungsläden sind voll mit schönen Sachen, die Buchläden mochten gerne frische Luft an ihre Bücher lassen.

Judith Holofernes interviewt ihre eigene Mutter. Diese ist Übersetzerin und hat sich als Kind überlegt, dass sie später so viel Geld verdienen muss, dass es für 10 Brötchen am Tag reicht.
Eine sehr interessante kluge Frau mit einem starken Freiheitsdrang. Ich bin begeistert.
Salon Holofernes

Und jetzt noch ein kleines Stück heile Welt.

Corona achtunddreißig

Heute waren die Geschäfte zum ersten Mal offen. Hier in der Kleinstadt haben die Geschäftsleute genau angegeben, was man wie darf in ihrem Geschäft. In Köln drängen sich wohl auf der Hohen Strasse laut WDR die Menschen. Und der Sonntag ist verkaufsoffen. Sonst lasse ich ja nie etwas auf mein geliebtes Rheinland kommen. Jetzt bin ich aber der Meinung, dass einfach zu viele Neanderthalgene in dem Völkchen sind. Wenn man so offen in das Unglück rennt, kann es doch mit dem Verstand und der Einsicht nicht weit her sein.
Wenn die Lockerungen zurück genommen werden, können wir uns bei Herrn Laschet und seinem Rheinland bedanken.

Mai Thi Nguyen-Kim stellt einen Virologenvergleich auf und erklärt den Unterschied zwischen What? und So What?

Nur zuhause sein geht auf die Figur, den Kleidungsstil und hoffentlich nicht so sehr auf die Hygiene. Aber vorzustellen ist es.

Es gibt Lemuren, die den Körpergeruch nutzen zum Stinkflirten.
Hier der Spektrumartikel dazu

Bei Aufildesmotsbin ich wieder auf Charles Aznavour gestoßen. Mir ist sein Lied wieder eingefallen, das die absolute Vernachlässigung beschreibt: Du lässt Dich gehn, Du lässt Dich gehn.

Corona siebenunddreißig

Der Sonntag vergeht am Schreibtisch.
Die Aufgaben für nächste Woche müssen raus.
Pro Klasse und Kurs haben sich mitterweile 1 bis 2 Schüler nie gemeldet.
Auch keine Erklärung kam. Ich hake nach, doch Antworten bleiben aus.

Gestern Abend schauten wir, danke für den Tipp, Mijoniswelt
„Fünfzig Jahre Queen,“ auf Vox.
Es gab tatsächlich neue Bilder und neue Ansichten.
„Brian war der Gefangene seiner Haare.“
Über das Verhältnis von Freddie zu Barbara Valentin.
„Barbara machte auf Diva.
Sie teilte die Masse und er schaute, dass er schnell hinterher kam.“
Am witzigsten waren die Kommentare des Toningenieurs Reinhold Mack.
Auf der Mediathek von Vox gibt es den Film noch.

https://www.tvnow.de/filme/we-are-the-champions-18557

Wie man sich ein eigenes Inselchen schaffen kann, wenn Inseln mal aus sind, findet man hier,

floating-copenhagen-islands

Beim Radfahren schaue ich ja Bares für Rares. Es ist ziemlich banal und daraus entsteht der Reiz. Menschen verscherbeln Zeugs, das sie ererbt haben oder auf dem Flohmarkt gefunden. Und wenn sie dann 100 € bekommmen, dann sagen sie „Ich bin so froh!“ und sind aber Omas Armband los. Horst Lichter moderiert und findet alles grandios und die Leute toll aussehend.
Beim Rumsuchen für Schulzeugs habe ich Seiten gefunden, mit denen man Bingokarten entwickeln kann. Und so kommt mein Bingo Bares für Rares.
Sie können es im ZDF testen.
Das hier ist ein Buzzwordbingo.
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Freebingocards

Bingomaker

Da mal wieder getanzt werden muss gegen Trübsinn und Verdruss:
Hier Bob Marley