Corona siebenundvierzig

„Schau Dich doch um. So wie die Leute sich benehmen, ist spätestens in zwei Wochen der Laden wieder dicht.“
Der Kollege hat vermutlich recht. Kaum einer trägt Schutzmaske und die Abstände sind sicher unter 1 Meter.
Wir erzählen uns gegenseitig, wie einsam es doch war ohne Schule, ohne Schüler und ohne Kollegen. Ein paar sind noch pingeliger geworden über die Wochen, die coolen Socken sind immer noch cool, und witzig. Diese kleinen Fechtereien haben mir so gefehlt.
Der Plan für die nächsten Wochen ist erstellt und war sehr viel Arbeit. Es gibt viel mehr Aufsichten und Regeln. Wie die Jugendlichen da mitmachen, werden wir sehen. Vielleicht geht es ihnen ja wie mir und sie sind einfach nur froh, dass das Schulschiff wieder Fahrt aufnimmt.

Es sind einige malade in der Umgebung, allerdings aufstrebend, bin ich froh.

Und ich möchte wieder eine große Stadt um mich herum. Ein bißchen Museum, Theater, bummeln.

„Ich habe diese Landluft satt
Will endlich wieder in die Stadt
Theo, wir fahren nach Lodz.“

8 Gedanken zu “Corona siebenundvierzig

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.